Sechse kommen durch die Welt

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Inhaltsangabe:

Nach dem Krieg verweigert der König den Soldaten ihren Lohn. Einer der Soldaten protestiert und wird dafür ins Gefängnis geworfen. Dort trifft er den Starken und die beiden können durch dessen Kräfte fliehen. Auf ihrem Weg schließen sich ihnen außerdem ein hervorragender Schütze, ein Fiedler, bei dessen Musik alle tanzen müssen, ein Schnellläufer und das Mädchen Schiefhütchen an. Gemeinsam gehen sie zum König. Durch ihre Talente entgehen sie der Tücke des Königs und der Prinzessin und können mit vielen Schätzen davonziehen. Aber der Soldat hat längst erkannt, dass ihm Schiefhütchen viel mehr bedeutet, als all das Gold.

 

Hintergrundinfos:

Am Hof des Königs sind alle furchtbar herausgeputzt und aufgeblasen. Der König verleiht sich selbst „Den großen Stern der eigenen Unvergesslichkeit“ und die Prinzessin bereitet sich in einer merkwürdigen Zeremonie auf den Laufwettkampf vor. Alle schmücken sich, während es dem Volk nicht gut geht.
Auch wenn es ein Film ist und Filme gern übertreiben, sah die Realität zu der Zeit, in der der Film spielt, zum Teil genauso aus.
Im 18. Jahrhundert, also vor fast 300 Jahren, wurde am Hof von Schloss Versailles in Frankreich ein ganzes Regelwerk zu Zeremonien und Verhaltensweisen am Hof entwickelt. Man hatte in Seidenhosen oder Kleidern mit Korsett zu erscheinen und musste eine Perücke tragen. Diese Regeln und auch die französische Sprache wurden an deutschen Höfen übernommen. Könige, Fürsten und Grafen putzten sich in eleganten Kleidern heraus und veranstalteten Tuniere und Wettkämpfe gegen die Langeweile, während das Volk oft Hunger leidete. Weil die Menschen unzufrieden wurden, kam es zu Aufständen. In Frankreich wurde der König abgesetzt und die höfische Etikette wandelte sich. Aber noch heute gibt es bei den Königshäusern Zeremonien, die eingehalten werden.

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Was sind Märchen?

Hier findest du Spiele, bei denen du mal
gegen deine Freunde spielen musst,
aber mal auch mit ihnen zusammen, wie
die sechs Kameraden aus dem Film.